Nachhaltiger Tourismus - Stellvertretender Leiter der Tourismusbehörde von Adscharien besucht Deutschland

Die Gäste im Naturpark "Flusslandschaft Peenetal" Bild vergrößern (© Mamuka Berdzenishvili)

Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Georgien – aber wie kann sichergestellt werden, dass die Natur, aber auch die Städte und Gemeinden nicht unter dem Tourismus leiden? Diesen Fragen ging eine Reise im Rahmen des Gästeprogramms der Bundesregierung zum Thema „Nachhaltiger Tourismus“ Ende August nach. Eingeladen war auch der Erste Stellvertretende Vorsitzende der Tourismusbehörde der Autonomen Republik Adscharien, Mamuka Berdzenishvili. Gemeinsam mit 17 weiteren Teilnehmern aus 16 Ländern – darunter Ägypten, China, Mexiko, Jamaika und Vietnam – bereiste Herr Berdzenishvili eine Woche lang deutsche Regionen und Orte, die nachhaltige Tourismuskonzepte in die Tat umsetzen. Ihre Reise führte sie unter anderem in die Stadt Wismar, den Naturpark „Flusslandschaft Peenetal“, das Energiedorf Nechlin und Berlin. Ergänzt wurden die Ortstermine durch eine Reihe von Gesprächen mit Tourismusexperten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

Die Gäste im Bundestag in Berlin Bild vergrößern (© Mamuka Berdzenishvili) Ziel der Reise war es, Herrn Berdzenishvili und den übrigen Gästen einen tieferen Einblick in die praktische Umsetzung nachhaltiger Tourismuskonzepte in Deutschland zu gewähren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Reise stammen alle aus touristischen Regionen mit hohen Besucherzahlen und sind beruflich im Tourismusbereich tätig. Die Reise sollte ihnen Anregungen für die Entwicklung und Umsetzung eigener Pläne für die nachhaltigere Gestaltung des Tourismus in ihren Heimatregionen geben.

Herr Berdzenishvili zeigte sich nach seiner Rückkehr von der Reise tief beeindruckt: „Die Besichtigungen haben mir vor Augen geführt, wie die gemeinsamen Anstrengungen von einfachen Bürgern zu Nachhaltigkeit in Deutschland beitragen.“ Die Notwendigkeit, dass erfolgreiche Konzepte für zukunftsfähigen Tourismus von der Bevölkerung mitgetragen werden müssen und am besten sogar auf Initiativen der Bürgerinnen und Bürger selbst zurückgehen sollten, sei für ihn die zentrale Erkenntnis aus seiner Reise nach Deutschland. Herr Berdzenishvili möchte sich daher künftig stärker um den Dialog mit und die Fortbildung von kleinen Gästehaus- und Hotelbetreibern in Adscharien bemühen, um höhere Qualität und mehr Nachhaltigkeit im Dienstleistungsangebot zu fördern.

Die Gäste im Auswärtigen Amt in Berlin Bild vergrößern (© Mamuka Berdzenishvili) In ihrem Gästeprogramm lädt die Bundesregierung über die deutschen Botschaften jährlich Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus aller Welt zu ca. 20 Reisen mit besonderem thematischen Fokus nach Deutschland ein. 2014 konnten zwei Gäste aus Georgien eingeladen werden: Neben Herrn Berdzenishvili wird in diesem Jahr noch die Geschäftsführerin der georgischen Industrie- und Handelskammer (GCCI) Anfang November an einer Reise zum Thema „Duale Berufsausbildung“ teilnehmen.

Themenreise zum nachhaltigen Tourismus

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