Technologie „made in Germany“ – Besuch einer deutschen Unternehmensdelegation aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau in Georgien

Besuch einer deutschen Unternehmensdelegation in Georgien Bild vergrößern (© Deutsche Wirtschaftsvereinigung (DWV))

Das Interesse deutscher Unternehmen an Georgien sowohl als Markt als auch als Investitionsstandort ist ungebrochen groß. Dies zeigt sich im Besuch einer elfköpfigen Delegation aus Vertretern deutscher Unternehmen vom 15. bis 17. Oktober 2014 in Tiflis. Die kleinen und mittleren Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau sowie Logistik machten sich in Gesprächen und Betriebsbesichtigungen vor Ort ein Bild vom Potenzial des georgischen Marktes. Sie nutzen ihren Aufenthalt, um erste Kontakte zu möglichen georgischen Geschäftspartnern zu knüpfen und bereits bestehende Beziehungen zu intensivieren.

Die Delegation unter der Leitung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie war bereits die fünfte größere Gruppe deutscher Unternehmer, die Georgien im Jahr 2014 besuchte. Darin zeigt sich, dass deutsche Unternehmen zuversichtlich auf den georgischen Markt blicken, wo Produkte „made in Germany“ eine hohe Wertschätzung genießen.

Die steigende Zahl an Unternehmensbesuchen spiegelt den positiven Trend im georgisch-deutschen Außenhandel wider: In den ersten sieben Monaten 2014 wuchs der bilaterale Außenhandel zwischen den Ländern nach Angaben des deutschen Statistischen Bundesamtes um knapp 14 %. Dabei kommt dem Bereich Maschinenbau mit 40 % des georgisch-deutschen Außenhandels eine besonders wichtige Rolle zu.

Dieser positive Trend verdeutlicht das große Potenzial, welches das im Juni zwischen Georgien und der EU unterzeichnete Assoziierungsabkommen und das darin enthaltene vertiefte und umfassende Freihandelsabkommen für beide Seiten birgt. Mit dessen vorläufiger Anwendung seit September ist eine weitere Steigerung im Handel mit Europa und Deutschland zu erwarten. Georgien gewinnt durch diese engere Anbindung an die EU aber auch als Investitionsstandort für Firmen aus aller Welt weiter an Attraktivität. Voraussetzung hierfür ist, dass Georgien schnell die im Assoziierungsabkommen vereinbarten Anpassungen an die europäische Wirtschaftsgesetzgebung umsetzt.

Besuch einer deutschen Unternehmensdelegation in Georgien

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