Projekte der GIZ in Georgien

Management öffentlicher Finanzen im Südkaukasus

GIZ - Management öffentlicher Finanzen im Südkaukasus Bild vergrößern (© GIZ) Schwerpunkt: Demokratie, Zivilgesellschaft und öffentliche Verwaltung

Die Modernisierung des öffentlichen Finanzwesens und der Verwaltung ist eines der wichtigsten Ziele der georgischen und der armenischen Regierungen. Trotz bedeutender Fortschritte, beispielsweise im Steueraufkommen und in der Korruptionsbekämpfung, stehen beide Länder vor weiteren Herausforderungen. Das Programm berät die drei Schlüsselakteure des Haushaltswesens – Finanzministerium, Parlament und Rechnungshof – in beiden Ländern. Zentrales Thema der ersten Programmphase ist die Reform der Haushaltsführung und der Finanzkontrolle. Das Programm berät zu ergebnisorientierter Haushaltsführung, Stärkung der internen Kontrollsysteme, Stärkung der externen Finanzkontrolle, parlamentarischer Kontrolle. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite der GIZ.

Externer Link: Webseite der GIZ zum Programm Management öffentlicher Finanzen im Südkaukasus

Kommunalentwicklung im Südkaukasus

GIZ - Kommunalentwicklung im Südkaukasus Bild vergrößern (© GIZ) Schwerpunkt: Demokratie, Zivilgesellschaft und öffentliche Verwaltung

Die südkaukasischen Länder Armenien, Aserbaidschan und Georgien haben sich mit der Ratifizierung der Europäischen Charta der Kommunalen Selbstverwaltung dazu verpflichtet, lokale Selbstverwaltung und Demokratie zu stärken und die erforderlichen rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen zu schaffen. In allen drei Ländern ist die kommunale Selbstverwaltung noch schwach ausgeprägt und die Kommunen werden den Prinzipien guter lokaler Regierungsführung wie Transparenz, Bürgerorientierung und -beteiligung oder Rechenschaftslegung bisher nur unzureichend gerecht. Das Programm arbeitet mit staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren auf nationaler Ebene, in Pilotregionen und Pilotkommunen sowie in länderübergreifenden Netzwerken in den drei Ländern des Südkaukasus zusammen. Die GIZ berät diese zu den Themen gute lokale Regierungsführung, nationale Rahmenbedingungen kommunaler Entwicklung und Governance auf subnationaler Ebene. Ziel ist die Stärkung von kommunaler Selbstverwaltung und guter lokaler Regierungsführung im Südkaukasus. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite der GIZ.

Externer Link: Webseite der GIZ zum Programm Kommunalentwicklung im Südkaukasus

Rechts- und Justizreformberatung im Südkaukasus

GIZ - Rechts- und Justizreformberatung im Südkaukasus Bild vergrößern (© GIZ) Schwerpunkt: Demokratie, Zivilgesellschaft und öffentliche Verwaltung

Trotz einiger Fortschritte sind die Veränderungsprozesse im Rechts- und Justizwesen der Südkaukasusländer noch nicht so weit entwickelt, dass umfassende Rechtssicherheit besteht. Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in ihren Staat sowie die Wirtschaftsentwicklung der Länder können dadurch negativ beeinflusst werden. Durch das Programm Rechts- und Justizrefomberatung im Südkaukasus sollen ein länderübergreifender Rechtsstaatsdialog etabliert und verfassungskonforme Rechtswesen in den drei beteiligten Ländern gefestigt werden. Die GIZ berät ihre Partner hierzu in den Programmkomponenten Rechtsstaatsdialog, Gesetzgebungsberatung, Implementierung und Rechtspopularisierung. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite der GIZ.

Externer Link: Webseite der GIZ zum Programm Rechts- und Justizreformberatung im Südkaukasus

Nachhaltige Bewirtschaftung der Biodiversität im Südkaukasus

GIZ - Nachhaltige Bewirtschaftung der Biodiversität im Südkaukasus Bild vergrößern (© GIZ) Schwerpunkt: Umwelt und Energie

Die Biodiversität im Südkaukasus ist von globaler Bedeutung. Zunehmend sind die große Artenvielfalt und die Funktionalität zahlreicher Ökosysteme bedroht. Der Nutzungsdruck auf die natürlichen Ressourcen ist hoch. Entwaldung für Flächenumwandlung und illegaler Holzeinschlag, zu hoher Viehbestand, unsachgemäße landwirtschaftliche Praktiken und unkontrollierte Wildsammlungen tragen zur Degradierung und Zerstörung der sozialen und wirtschaftlichen Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen sowie zum Verlust an Biodiversität im ländlichen Raum bei. Das Programm zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Biodiversität im Südkaukasus soll zur verbesserten Umsetzung von Konzepten zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Biodiversität durch staatliche, privatwirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure im Südkaukasus beitragen. Schwerpunkt der Beratung durch die GIZ ist die Schaffung der Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Biodiversität. Unterstützt wird die Erarbeitung von Strategien und Instrumenten zur Verbesserung umweltpolitischer Entscheidungen. Die Entwicklung von Management- und Fachkompetenzen der Regierungen Armeniens, Aserbaidschans und Georgiens steht dabei im Vordergrund. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite der GIZ.

Externer Link: Webseite der GIZ zum Programm Nachhaltige Bewirtschaftung der Biodiversität im Südkaukasus

Integrierter Erosionsschutz in Gebirgslagen im Südkaukasus

GIZ - Integrierter Erosionsschutz in Gebirgslagen im Südkaukasus Bild vergrößern (© GIZ) Schwerpunkt: Umwelt und Energie

In den Gebirgslagen des Kaukasus sind Siedlungen und Dörfer vor allem dort entstanden, wo Wälder einen gewissen Schutz gegen Lawinen, Steinschläge, Erdrutsche und ähnliche Erosionsereignisse boten. Überweidung und Übernutzung der Gebirgswälder (Schafweide, Brennholzbedarf) führen zur Degradierung der Biodiversität. Sie hat sich, angesichts der zunehmend auftretenden Witterungsextreme als erste Auswirkungen des Klimawandels, zu einem existenziellen Problem für die Bevölkerung im Gebirge ausgewachsen. Das Programm Integrierter Erosionsschutz in Gebirgslagen im Südkaukasus soll dazu beitragen, dass Konzepte zu integriertem Erosionsschutz in nationalen Regelungen zur nachhaltigen Landnutzung und Sicherung der Biodiversität berücksichtigt werden. Das Programm verbindet einen gemeindebasierten Ansatz mit dem Ansatz der ökosystembasierten Anpassung. In den Pilotgebieten werden Erosion und Weidezustand erfasst und kartiert, um auf dieser Grundlage geeignete Erosionsschutzmaßnahmen zu identifizieren. Neben gezielten kleinflächigen Aufforstungen, kommunaler Waldwirtschaft und ingenieursbiologischen Erosionsschutzmaßnahmen gehört zum integrierten Erosionsschutz auch nachhaltiges Weidemanagement, mit unterschiedlicher Ausprägung in den drei Ländern. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite der GIZ.

Externer Link: Webseite der GIZ zum Programm Integrierter Erosionsschutz in Gebirgslagen im Südkaukasus

Regionale Wirtschaftsförderung im Südkaukasus

GIZ - Regionale Wirtschaftsförderung im Südkaukasus Bild vergrößern (© GIZ) Schwerpunkt: nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Armenien, Aserbaidschan und Georgien haben mit weitreichenden marktwirtschaftlichen Strukturreformen erhebliche Fortschritte bei der Verbesserung der rechtlichen und regulativen Rahmenbedingungen für den Privatsektor erzielt. Der jährliche Doing Business Report der Weltbank spiegelt diese positive Entwicklung wider; die Länder nehmen regelmäßig eine Position im oberen Drittel des internationalen Vergleiches ein. Möglichkeiten und Chancen, die sich daraus ergeben, werden aber noch nicht hinreichend genutzt. Weder die Potenziale für Außenhandel und Investitionen noch für die Fachkräfteentwicklung sind in der Südkaukasusregion annähernd ausgeschöpft. Auch die Planung und Umsetzung einer kohärenten Wirtschafts- und Finanzpolitik ist noch eine zentrale Herausforderung. Durch die Beratung der GIZ sollen Planung und Umsetzung von Prozessen der Wirtschaftsentwicklung in der Südkaukasusregion verbessert werden. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite der GIZ.

Externer Link: Webseite der GIZ zum Programm Regionale Wirtschaftsförderung im Südkaukasus

Projekte der GIZ in Georgien

Logo Deutsche Zusammenarbeit

Aktivitäten der Bundesrepublik Deutschland in Georgien

Deutschland ist in Georgien mit zahlreichen Maßnahmen aktiv, die zur nachhaltigen Entwicklung Georgiens beitragen. Diese Übersicht bietet eine Zusammenstellung der Projekte der staatlichen und nicht-staatlichen Entwicklungspolitischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Georgien und über Eigenmaßnahmen der Deutschen Botschaft. Außerdem informieren wir über Maßnahmen in den Bereichen Kultur und Wirtschaft.

Broschüre: Übersicht der EZ in Georgien [pdf, 542.83k]

Video: Kleinstprojekte in Georgien

Kindergarten "Rtsmena"

Was sind Kleinstprojekte und welche Projekte wurden im Jahr 2015 in Georgien gefördert? In Kooperation mit mehreren regionalen Fernsehsendern Georgiens und der NGO Anaseuli entstand folgender Dokumentarfilm, der diesen Fragen nachgeht.

Video: Die Projekte der GIZ und KFW im Blickpunkt

Kamera

Erfahren Sie mehr über die Projekte der GIZ und KFW in Georgien! Im folgenden Film werden die Projekte Management öffentlicher Finanzen im Südkaukasus, Kommunalentwicklung im Südkaukasus, Nachhaltige Bewirtschaftung der Biodiversität im Südkaukasus und Regionale Wirtschaftsförderung im Südkaukasus, sowie die Schwerpunktförderbereiche Wasser und Energie der KfW vorgestellt

Kontakt

Daniel Haas
Leiter des Referats für entwicklungspolitische Zusammenarbeit
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Sheraton Metechi Palace Hotel
Telawi Str. 20, 0103 Tiflis
Tel.: 00995 - 32 - 24 47 300
E-Mail: S. untenstehenden Link

Laufende Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Georgien

Auf untenstehender Website finden Sie eine aktuelle Übersicht aller derzeit aus deutschen öffentlichen Mitteln unterstützten EZ-Projekte in Georgien, wenn Sie im Suchbereich „Funding Source“ als Suchwort „Germany“ eingeben.

www.eaims.ge

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

BMZ

Informationen zur deutschen Entwicklungszusammenarbeit insgesamt sowie zu den Förderangeboten der Bundesregierung für deutsche und ausländische Nichtregierungsorganisationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).