Kleinstprojekte der Deutschen Botschaft Tiflis

Was sind Kleinstprojekte Bild vergrößern

Im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit unterstützt die Deutsche Botschaft Tiflis seit vielen Jahren sogenannte Kleinstprojekte zur Verbesserung der Lebensumstände der armen und ärmsten Bevölkerungsschichten in Georgien. Bei diesen Projekten handelt es sich um eigenständige Maßnahmen georgischer gemeinnütziger Einrichtungen (staatlich oder privat), die dank einer finanziellen Unterstützung der Deutschen Botschaft realisiert werden können. Dabei muss es sich um einmalig abschließbare Maßnahmen handeln, die der Zielgruppe unmittelbar zugute kommen. Jährlich kann die Botschaft ca. zehn bis zwölf Kleinstprojekte unterstützen.

Frist für die Einreichung von Kleinstprojektanträgen ist in diesem Jahr abgelaufen.

Die Antragsteller werden über die Entscheidung der Auswahl-Kommission im Juni 2016 benachrichtigt.

Untenstehend finden Sie das elektronische Antragsformular in deutscher, georgischer, englischer oder russischer Sprache. Bitte schicken Sie den ausgefüllten Antrag zusammen mit dem Finanzierungsplan (im Word- oder Excel Format) per E-Mail an: tifl%27%diplo%27%de,wi-100

Bitte schreiben Sie im Betreff Ihrer E-Mail: small grant

Das Original des Antrags müssen Sie nicht in die Botschaft bringen.

Die Frist für die Bearbeitung der Anträge beträgt  drei Monate. Sie werden über die Entscheidung der Auswahl-Kommission per E-Mail im Juni 2016 informiert.

Ab dem 1. März eingehende Anträge können grundsätzlich nicht mehr berücksichtigt werden-  nur ausnahmsweise ist eine Berücksichtigung noch im selben Kalenderjahr möglich, z.B. wenn das Budget für Kleinstprojekte für das laufende Jahr durch die fristgerecht eingegangenen Anträge nicht ausgeschöpft wird.

Wichtigste Kriterien für die Förderung von Kleinstprojekten:

  • Der Antragsteller muss eine gemeinnnützige Organisation sein (nichtstaatlich oder staatlich);
  • Das Projekt leistet einen unmittelbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensumstände der ärmsten Bevölkerungsschichten; dieser Punkt (auf welche Weise leistet das geplante Projekt einen solchen Beitrag?) ist im Projektantrag zu erläutern;
  • Das Projekt kommt einer größeren Gruppe von Personen zugute;
  • Der Antragsteller ist nicht in der Lage, das Projekt vollständig selbst zu finanzieren;
  • Der Antragsteller und/oder die Personen, denen das Projekt zugute kommt, müssen einen Eigenbeitrag leisten; dieser Eigenbeitrag muss nicht unbedingt finanzieller Natur sein, sondern kann auch in anderer Form geleistet werden (z.B. Arbeitskraft);
  • Die Gesamtfinanzierung des Projekts ist gesichert (d.h., alle Finanzierungsbeiträge, die nicht von der Deutschen Botschaft beantragt werden, wurden definitiv zugesagt);
  • Im Rahmen des Projekts zu beschaffende Sachgüter können grds. in Georgien oder in den Nachbarländern beschafft werden;
  • Das Projekt kann bis zum Ende des laufenden Jahres (31.12.) abgeschlossen, d.h. fertig abgerechnet werden;
  • Das Projekt entfaltet eine nachhaltige Wirkung (Bestandsdauer von mindestens zwei Jahren);
  • Es handelt sich um eine einmalig abschließbare Maßnahme;
  • Etwaige Folgeausgaben (z.B laufende Kosten) können vom Antragsteller übernommen werden oder Dritte (z.B. Kommunen) haben die Übernahme bereits zugesagt;
  • Die Zuwendung der Botschaft übersteigt nicht den Betrag von 10.000 Euro (in Ausnahmefällen ist eine Erhöhung der maximalen Zuwendungssumme auf 25.000 Euro möglich).

Weitere Hinweise:

  • Honorare für Projektmanager und monatlich anfallende laufende Kosten wie beispielweise Nebenkosten etc. können nicht aus Mitteln der Botschaft bezahlt werden.
  • Der Antrag muss per E-Mail auf Deutsch, Englisch, Georgisch oder Russisch gestellt werden. Am besten verwenden Sie hierfür das Antragsformular.
  • Dem Antrag ist ein Finanzierungsplan für die geplante Maßnahme beizufügen, aus dem möglichst genau hervorgeht, welche Kosten im Einzelnen anfallen werden (bei Baumaßnahmen z.B. Zement: … GEL, Farbe: … GEL, Arbeit: … GEL; nicht: „Baumaßnahme“ … GEL).

Kleinstprojekte der Deutschen Botschaft Tiflis

Logo Deutsche Zusammenarbeit

Aktivitäten der Bundesrepublik Deutschland in Georgien

Deutschland ist in Georgien mit zahlreichen Maßnahmen aktiv, die zur nachhaltigen Entwicklung Georgiens beitragen. Diese Übersicht bietet eine Zusammenstellung der Projekte der staatlichen und nicht-staatlichen Entwicklungspolitischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Georgien und über Eigenmaßnahmen der Deutschen Botschaft. Außerdem informieren wir über Maßnahmen in den Bereichen Kultur und Wirtschaft.

Broschüre: Übersicht der EZ in Georgien [pdf, 542.83k]

Video: Kleinstprojekte in Georgien

Kindergarten "Rtsmena"

Was sind Kleinstprojekte und welche Projekte wurden im Jahr 2015 in Georgien gefördert? In Kooperation mit mehreren regionalen Fernsehsendern Georgiens und der NGO Anaseuli entstand folgender Dokumentarfilm, der diesen Fragen nachgeht.

Video: Die Projekte der GIZ und KFW im Blickpunkt

Kamera

Erfahren Sie mehr über die Projekte der GIZ und KFW in Georgien! Im folgenden Film werden die Projekte Management öffentlicher Finanzen im Südkaukasus, Kommunalentwicklung im Südkaukasus, Nachhaltige Bewirtschaftung der Biodiversität im Südkaukasus und Regionale Wirtschaftsförderung im Südkaukasus, sowie die Schwerpunktförderbereiche Wasser und Energie der KfW vorgestellt

Kontakt

Dr. Katharina Derkorn
Leiterin des Referats für entwicklungspolitische Zusammenarbeit
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Sheraton Metechi Palace Hotel
Telawi Str. 20, 0103 Tiflis
Tel.: 00995 - 32 - 24 47 300
E-Mail: S. untenstehenden Link

Laufende Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Georgien

Die anliegende Liste zeigt eine aktuelle Übersicht aller derzeit aus deutschen öffentlichen Mitteln unterstützten EZ-Projekte in Georgien. Die Liste wird zweimal jährlich aktualisiert.

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

BMZ

Informationen zur deutschen Entwicklungszusammenarbeit insgesamt sowie zu den Förderangeboten der Bundesregierung für deutsche und ausländische Nichtregierungsorganisationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).