Entwicklungspolitische Zusammenarbeit


Entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Georgien

Besuch von PStS Fuchtel in Georgien Bild vergrößern Parlamentarischer Staatssekretär Fuchtel besucht das Berufsbildungszentrum "Spectri" in Tiflis (© Ministerium für Bildung und Wissenschaft von Georgien)

Deutschland hat Georgien seit 1992 mit über 820 Mio. Euro unterstützt und ist damit nach den Vereinigten Staaten der größte bilaterale Partner Georgiens in der Entwicklungszusammenarbeit.

Die Entwicklungspolitische Zusammenarbeit (kurz auch „EZ“) besteht aus der staatlichen EZ, aus humanitär ausgerichteten „Kleinstprojekten“ und aus Projekten von Nichtregierungsorganisationen (NROs), die durch Mittel aus dem deutschen Haushalt finanziell gefördert werden. Die staatliche EZ teilt sich in die Technische und Finanzielle Zusammenarbeit auf. Durchgeführt wird sie durch die sogenannten Durchführungsorganisationen GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit), KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt). Bei den Kleinstprojekten unterstützt die Botschaft unmittelbar private georgische Organisationen zur Linderung von akuten Notlagen und zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen für die ärmsten Teile der Bevölkerung. Jährlich können ca. 10-12 Projekte gefördert werden. Zu den Projekten von NROs zählen z.B. Vorhaben der Kirchen, der politischen Stiftungen und von Vereinen wie SOS-Kinderdörfer oder World Vision.

Die staatliche EZ mit Georgien

Logo Deutsche Zusammenarbeit Bild vergrößern (© Auswärtiges Amt, BMZ) Deutschlands staatliche entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Georgien erstreckt sich im Rahmen des Regionalprogramms der Kaukasus-Initiative auf den gesamten Südkaukasus. Die Programme sind daher im Allgemeinen sowohl in Georgien als auch in Armenien und Aserbaidschan aktiv und fördern durch regionale Aktivitäten wie Konferenzen, Workshops und Seminare nicht nur den fachlichen Austausch, sondern auch die Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Beschäftigten aus Verwaltung, Justiz und Wirtschaft der drei Länder. Normalerweise kämen sie aufgrund der Konflikte nicht zueinander. Ein wichtiges Ziel der Veranstaltungen, die von den deutschen Organisationen GIZ, KfW und PTB sowie von den politischen Stiftungen und anderen Institutionen organisiert werden, ist, dass die Teilnehmer ihre Kontakte untereinander auch außerhalb dieser Veranstaltungen pflegen – dies ist in vielen Fällen bereits Realität.

Inhaltlich konzentriert sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit im Südkaukasus auf die drei Schwerpunkte

  • Umwelt und Energie,
  • nachhaltige Wirtschaftsentwicklung sowie
  • Demokratie, Zivilgesellschaft und öffentliche Verwaltung.

In diesem Rahmen beauftragt die Bundesrepublik Deutschland in Gestalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Durchführungsorganisationen GIZ, KfW und PTB mit der Durchführung verschiedener Vorhaben, d.h. Programme und Projekte. Informationen zu den einzelnen Vorhaben finden Sie hier:


Programme und Projekte von GIZ, KfW und PTB


Diese Vorhaben lassen sich in Technische und Finanzielle Zusammenarbeit unterteilen. Die Technische Zusammenarbeit besteht im wesentlichen aus Beratungs- und Sachleistungen von GIZ und PTB. Diese arbeiten hierzu eng mit den georgischen Ministerien, Gemeinden und anderen Institutionen zusammen, aber auch mit Unternehmen der Wirtschaft und NROs.

Die KfW ist für die Finanzielle Zusammenarbeit zuständig. Sie vergibt Kredite, die sie aus eigenen Mitteln und/oder aus deutschen Haushaltsmitteln bereitstellt, oder in selteneren Fällen auch (nicht zurückzahlbare) Zuschüsse. Die Kredite erhält entweder direkt der georgische Staat (z.B. das Energieministerium) oder eine juristische Person des öffentlichen oder privaten Rechts. Im Allgemeinen haben die Kredite bessere Konditionen als auf dem freien Markt erhältliche Darlehen, und der georgische Staat haftet für die Rückzahlung. Das wesentliche Merkmal der KfW-Darlehen ist aber, dass sie immer von weiteren, für Georgien kostenlosen Maßnahmen begleitet werden, die die Durchführung des finanzierten Projektes sicherstellen sollen. So untersuchen Fachleute vor Beginn einer Maßnahme in einer sogenannten Machbarkeitsstudie, ob das Projekt mit den vorgesehenen Kosten in der geplanten Weise überhaupt durchführbar ist, und Trainingsmaßnahmen schulen die Mitarbeiter in der Anwendung der neuen Instrumente. Weitere Informationen zu den Durchführungsorganisationen finden Sie hier:

Die Durchführungsorganisationen

Kleinstprojekte der Botschaft 

Im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit unterstützt die Deutsche Botschaft Tiflis seit vielen Jahren sogenannte Kleinstprojekte zur Verbesserung der Lebensumstände der armen und- Bild vergrößern ärmsten Bevölkerungsschichten in Georgien. Bei diesen Projekten handelt es sich um eigenständige Maßnahmen georgischer gemeinnütziger Einrichtungen (staatlich oder privat), die dank einer finanziellen Unterstützung der Deutschen Botschaft realisiert werden können. Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen zu den Förderkriterien, zum Antragsverfahren und zu bereits geförderten Projekten:

Kleinstprojekte der Botschaft

Unterstützung von Projekten privater Träger

Logo Engagement Global - Service für Entwicklungsinitiativen Bild vergrößern (© Engagement Global) Neben der offiziellen staatlichen EZ mit Georgien unterstützt das BMZ auch Initiativen sogenannter privater Träger – politische Stiftungen, Kirchen und Vereine. Weitere Informationen zu den Aktivitäten dieser Organisationen in Georgien finden Sie auf deren Webseiten. Seit 2012 wird die Unterstützung privater Initiativen in der EZ von der zentralen Servicestelle „Engagement Global“, einer bundeseigenen GmbH, koordiniert. Ausführliche Informationen zur Servicestelle „Engagement Global“ und deren Beratungsleistungen finden Sie auf der Webseite des BMZ und der Webseite von "Engagement Global" selbst.

Externer Link: BMZ-Informationen zu „Engagement Global“

Externer Link: Webseite von "Engagement Global"

Externer Link: Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Regionalprogramm Politischer Dialog Südkaukasus

Externer Link: Webseite der Friedrich-Ebert-Stiftung in Georgien

Externer Link: Webseite der Heinricht Böll Stiftung in Georgien

Externer Link: Webseite der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit zur Projektarbeit im Südkaukasus

Externer Link: Webseite von Brot für die Welt / Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) zu Projekten in Georgien

Externer Link: Webseite der Caritas zu Projekten in Georgien

Externer Link: Webseite von Renovabis zu Projekten in Georgien

Externer Link: Webseite der SOS-Kinderdörfer in Georgien

Das Portal Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik

Die Deutschen Bundesländer bringen sich bereits seit über 50 Jahren aktiv in die Entwicklungspolitik ein. Globale Verantwortung wird lokal wahrgenommen – in diesem Sinne pflegen die Länder Partnerschaften, leisten entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit und fördern das bürgerschaftliche Engagement für die „Eine Welt“.

Auf den Seiten des Portals „Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik“ werden die jeweiligen entwicklungspolitischen Ziele und Aktivitäten der Bundesländer dargestellt. Sie öffnen den Blick auf das vielfältige Engagement der Deutschen Länder und deren Willen zur politischen Gestaltung. Das Portal bietet Anknüpfungspunkte für alle, die selbst aktiv werden und einen Beitrag leisten möchten.

Mehr erfahren Sie hier: www.entwicklungspolitik-deutsche-laender.de

  1. Karte
  2. Listenansicht
  • Tiflis

    1) Rechts- und Justizreformberatung im Südkaukasus KAU (7 Mio. € für 2015-17 regional)

    - Rechtsstaatdialog

    - Gesetzgebungs- und Strategieberatung

    - Faire Gerichtsverfahren, Rechtsdurchsetzung und -sicherheit,

    - Integrierte juristische Ausbildung

    - Rechtsaufklärung

    • Ort: Tiflis – Sitz des Vorhabens und wichtiger Partner
    • Kutaissi – Parlament Georgiens (wichtiger Partner)
    • Batumi –Verfassungsbericht Georgiens (wichtiger Partner)

     

    2)Management öffentlicher Finanzen im Südkaukasus (5,7 Mio. € für 2014-17 regional, Georgien und Armenien)

    - Beratung bei ergebnisorientierter Haushaltsplanung und -durchführung

    - Aufbau verwaltungsinterner Kontrollsysteme

    - Stärkung der externen Finanzkontrolle (Rechnungshof)

    - Stärkung der parlamentarischen Aufsichtsfunktion

    - Anpassung des Steuersystems an internationale Standards

    Ort: Das Vorhaben wird vor allem in direktem Kontakt mit den Partnerinstitutionen (Finanzministerium, Rechnungshof und Parlament) in den Hauptstädten durchgeführt, d.h. in Georgien ist dies Tiflis. Für weitere Informationen stehen die Durchführungsverantwortlichen des Programms in dem jeweiligen Land zur Verfügung.

  • Argokhi

    Herstellung zum Vertrieb von getrockneten Kräutern durch benachteiligte Jugendliche im Dorf Argokhi

    Partnerorganisation: Ethic Finance e.V.

    Ort: Argokhi

    Zuwendung der Botschaft: 5.859 Euro

    Kurze Projektbeschreibung: Im Rahmen des Projekts gründeten Jugendliche des Dorfes Argokhi unter Anleitung von Ethic Finance e.V. eine eigene Kooperative zur Herstellung von getrockneter Calendula. Aus den Mitteln der Botschaft wurden der benötigte Pflanzentrockner sowie die Ausstattung des Seminarraums der Kooperative beschafft. Die weiteren Projektkosten deckte der Verein selbst. Das Projekt versetzt die teilnehmenden Jugendlichen erstmals in die Lage, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften, aus welchem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Die Jugendlichen erhalten wichtige Fachkenntnisse, die ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Über den erfolgreichen Betrieb der Kooperative erhalten viele von ihnen zudem eine konkrete berufliche Perspektive in ihrem Heimatdorf.

  • Lantschchuti

    Ausstattung eines Klassenraums für Kinder mit Behinderungen

    Partnerorganisation: Öffentliche Schule Nr. 3 der Stadt Lantschchuti

    Ort: Lantschchuti

    Zuwendung der Botschaft: 1.745 Euro

    Kurze Projektbeschreibung: Die öffentliche Schule Nr. 3 in Lantschchuti ist an einer landesweiten Initiative zur Einführung „inklusiver Bildung“ an georgischen Schulen beteiligt und nimmt seit dem Schuljahr 2011/2012 Kinder mit Behinderungen auf. Mit den Mitteln der Botschaft wurde ein Klassenraum für die Betreuung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen eingerichtet und der Bau einer Rampe für Rollstühle zum Eingang des Schulgebäudes finanziert.

  • Kutaissi

    1) Erweiterung der sozialen Zentren für alleinstehende Senioren in Kutaissi

    Partnerorganisation: NRO "Nationaler Hilfsfonds"

    Ort: Kutaissi

    Zuwendung der Botschaft: 24.546 Euro

    Kurze Projektbeschreibung: Die NRO "Nationaler Hilfsfonds" betreibt zwei soziale Zentren für alleinstehende Senioren in Kutaissi. Diese bieten eine Anlauf- und Aufenthaltsstelle für über 500 alleinstehende ältere Menschen aus der Stadt Kutaissi und Umgebung. Diese kommen tagsüber in die Zentren, um sich dort mit anderen Senioren zu treffen, sich und ihre Wäsche zu waschen, Schach zu spielen, zu singen und zu basteln. Leider waren die Zentren für Personen, die deren Hilfe eigentlich am dringendsten bräuchten, oft nicht erreichbar: Das in der Stadtmitte gelegene Zentrum befindet sich im 1. Stock und war bislang nur über eine Treppe zu erreichen. Gehbehinderte Personen und Rollstuhlfahrer konnten dieses Zentrum daher nicht betreten. Auch das zweite Zentrum war aufgrund seiner Lage am Stadtrand für diese Personen nicht zu erreichen. Die Botschaft finanzierte daher den Einbau eines Fahrstuhls in das Zentrum in der Stadtmitte sowie die Anschaffung eines Kleinbusses, mit dem gehbehinderte Personen zu Hause abgeholt und in die Zentren gebracht werden können.


    2) Rechts- und Justizreformberatung im Südkaukasus KAU (7 Mio. € für 2015-17 regional

    - Rechtsstaatdialog

    - Gesetzgebungs- und Strategieberatung

    - Faire Gerichtsverfahren, Rechtsdurchsetzung und -sicherheit,

    - Integrierte juristische Ausbildung

    - Rechtsaufklärung

    • Ort: Tiflis – Sitz des Vorhabens und wichtiger Partner
    • Kutaissi – Parlament Georgiens (wichtiger Partner)
    • Batumi –Verfassungsbericht Georgiens (wichtiger Partner)

  • Terdschola

    Erweiterung des Computerraums des Behindertenverbands von Terdschola

    Partnerorganisation: Behindertenverband von Terdschola

    Ort: Terdschola

    Zuwendung der Botschaft: 1.098 Euro

    Kurze Projektbeschreibung: Der Behindertenverband von Terdschola betreibt als Teil seiner Förderangebote einen Computerraum, in dem Mitgliedern kostenlose Computerkurse angeboten werden. Vorrangiges Ziel ist es, den Kursteilnehmern Qualifikationen zu vermitteln, die ihnen bei der Suche nach einer bezahlten Tätigkeit helfen können (wie z.B. die Beherrschung von Office-Programmen etc.). Mit den Mitteln der Botschaft stattete der Verband zwei weitere Computerarbeitsplätze aus, um sein Förderangebot zu erweitern.

  • Sugdidi / Kakhati

    Renovierung und Einrichtung eines Hauses für die Förderung von hörbehinderten Menschen in Sugdidi

    Partnerorganisation:  Union der hörbehinderten Menschen

    Ort: Sugdidi

    Zuwendung der Botschaft: 7.670,21,00€

    Kurze Projektbeschreibung: Die „Union der hörbehinderten Menschen“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Personen mit Hörbehinderungen zu helfen. In ihrem Zentrum in Sugdidi bietet sie u.a. kostenlose Kurse in Gebärdensprache an und bietet hörbehinderten Menschen einen Ort, an dem sie sich mit anderen Menschen, die das gleiche Schicksal teilen, austauschen und soziale Kontakte pflegen können. Mit Mitteln der Botschaft wurde das Zentrum für hörbehinderte Menschen renoviert und ausgestattet.

    Renovierung und Einrichtung von Aula, Küche, Schlafzimmer, Toiletten und Waschraum eines Kindergartens in Kakhati

    Partnerorganisation: Kindergarten "Rtsmena"

    Ort: Dorf Kakhati

    Zuwendung der Botschaft: 19.115,94€

    Kurze Projektbeschreibung: Mit Mitteln der Botschaft wurde der schimmelbelastete, baufällige Kindergarten renoviert. Der Kindergarten wird derzeit von 93 Kindern besucht, von denen knapp die Hälfte aus Binnenflüchtlingsfamilien (Internally Displaced Persons, IDPs) stammt. Die meisten Kinder stammen aus sozial schwachen Familien.

  • Ergneti / Nikozi

    Einrichtung eines Kinderbetreuungszentrums in Ergneti

    Partnerorganisation: Rehabilitations- und Entwicklungszentrum Ergneti

    Ort: Ergneti/ Region Shida Kartli

    Zuwendung der Botschaft: 7.849,43 €

    Kurze Projektbeschreibung:

    Aus den Mitteln der Zuwendung der Botschaft wurde ein Raum des im Krieg 2008 zerstörten Hauses wiederhergestellt. In diesem Raum wurde ein Kindergarten eingerichtet, der ca. 20 Kleinkindern des Dorfes Ergneti jeden Tag der Woche offen steht.

    Verbesserung des Zugangs der örtlichen Bevölkerung zu medizinischen Dienstleistungen im Bezirk Nikozi und Einrichtung einer telemedizinischen Verbindung nach Südossetien

    Partnerorganisation:  Ambulanz von Nikosi / NGO "Bridge of Friendship Kartlosi"

    Ort: Nikozi

    Zuwendung der Botschaft: 6.250,00€

    Kurze Projektbeschreibung: Das Projekt besteht aus zwei Komponenten: Im Rahmen der ersten Komponente führte die Ambulanz von Nikozi eine Aufklärungskampagne über die Wichtigkeit der richtigen Einstellung des Schilddrüsenhormonspiegels für die reproduktive Gesundheit in den umliegenden Dörfern durch. Im Rahmen der zweiten Komponente beschaffte die Ambulanz von Nikozi die nötige Hardware zur Einrichtung eines telemedizinischen Dienstes. Über den telemedizinischen Dienst können Ärzte in anderen Dörfern der Region und in Südossetien schwierige Fälle mit den Ärzten der Ambulanz von Nikozi erörtern, so dass die Patienten nicht in jedem Fall gleich selbst nach Nikozi reisen müssen.

  • Gori

    Erweiterung der Sozialwerkstatt "Gordesiani" des "Invalidenclubs Gori"

    Partnerorganisation: NRO "Invalidenclub Gori"

    Ort: Gori

    Zuwendung der Botschaft: 6.633 Euro

    Kurze Projektbeschreibung: Die vom "Invalidenclub Gori" betriebene Sozialwerkstatt „Gordesiani“ bietet Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, eine Ausbildung im Nähen zu erhalten und dort anschließend eine Anstellung zu finden. Mit den Mitteln der Botschaft wurden weitere Näh- und Stickereimaschinen angeschafft, um die Kapazitäten der Sozialwerkstatt zu erweitern. Dadurch konnten weitere Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Sozialwerkstatt geschaffen werden.

  • Tiflis Landesweit

    1. Kommunalentwicklung im SKAU Südkaukasus (9 Mio. € für 2013-2016 regional)

    - Beratung von Kommunen in guter lokaler Regierungsführung

    - Unterstützung der Abstimmung zwischen Ministerien, Regionen und Kommunen zur kohärenten Gestaltung nationaler und kommunaler Politik

    - Beratung zu politisch-administrativen Rahmenbedingungen, Haushaltsführung

    - Austausch von Kommunen zu kommunalpolitischen Themen

    • Ort: Sitz in Tiflis
    • Landesweit tätig
    • Regionalentwicklung (Strategien und Aktionsplanung) gemäß AA mit EU Kap. 21. (in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Regionalentwicklung und Infrastruktur) in den Regionen Kakheti, Shida Kartli, Samtskhe-Javakheti.
    • Netzwerk von Kämmerern der Kommunen: Landesweit (in Zusammenarbeit mit dem Finanzministerium Georgiens).
    • Bürgerämter: Landesweit (in Zusammenarbeit mit Kommunen und Regionen).
    • Grenzübergreifendes Fondsmanagement aus der Eastern Partnership Territorial Cooperation der EU: in den Regionen Kvemo Kartli, Samtskhe-Javakheti.

  • Utsera

    Privatwirtschaftsentwicklung im SKAU Südkaukasus (15,96 Mio. € für 2013-17 regional)

    GIZ-Vorhaben

    •    Förderung der Privatwirtschaft in ausgewählten Wirtschaftssektoren (Tourismus,   Wein, Bauwirtschaft)
    •    Berufliche Qualifizierung
    •    Verbesserung der wirtschafts- und bildungspolitischen Rahmenbedingungen

    Tbilisi, Upper Racha (Utsera und andere Orte),

    Anaklia (Guesthouses und Hotels),      

    ggf. auch Kachetien (Wein) .

  • Anaklia

    Privatwirtschaftsentwicklung im SKAU Südkaukasus (15,96 Mio. € für 2013-17 regional)

    GIZ-Vorhaben

    •    Förderung der Privatwirtschaft in ausgewählten Wirtschaftssektoren (Tourismus,   Wein, Bauwirtschaft)
    •    Berufliche Qualifizierung
    •    Verbesserung der wirtschafts- und bildungspolitischen Rahmenbedingungen

    Tbilisi, Upper Racha (Utsera und andere Orte),

    Anaklia (Guesthouses und Hotels),      

    ggf. auch Kachetien (Wein) .

  • Dedoplistskaro Munizipalität

    Integriertes Biodiversitätsmanagement im Südkaukasus (IBiS) (9,9 Mio. € für 2015-1819)

    Das neue Vorhaben vereint die bisherigen zwei regionalen Vorhaben:

    -   Nachhaltige Bewirtschaftung der Biodiversität (16,85 Mio. € 2011-17 regional) und

    -   Integrierter Erosionsschutz im SKAU (7 Mio. € 2013-18 regional).

    Es soll integriertes und sektorübergreifendes Management von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen

    -   in einer Pilotregion (Kachetien) erproben und einüben

    -   entspr. Kapazitäten hierzu aufbauen

    -   der Öffentlichkeit und den politischen Akteuren vermitteln

    -   den fachlichen Austausch hierzu regional stärken

     

    • Ort: Region Kakheti: Regionalverwaltung Kakheti -
    • Dedoplistskaro Munizipalität: integriertes Landmanagement in einem semi-ariden Gebiet
    • AkhmetaMunizipalität: integriertes Landmanagement mit Schwerpunkt „Nachhaltige Waldwirtschaft“, sowie Tusheti (Ökomodell Tusheti, Schwerpunkt „Nachhaltiges Weidemanagement“
    • Ausgewählte Maßnahmen zur Umweltbildung (abhängig von Saison und Maßnahmenpaket)

  • Akhmeta

    Integriertes Biodiversitätsmanagement im Südkaukasus (IBiS) (9,9 Mio. € für 2015-1819)

    Das neue Vorhaben vereint die bisherigen zwei regionalen Vorhaben:

    -   Nachhaltige Bewirtschaftung der Biodiversität (16,85 Mio. € 2011-17 regional) und

    -   Integrierter Erosionsschutz im SKAU (7 Mio. € 2013-18 regional).

    Es soll integriertes und sektorübergreifendes Management von Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen

    -   in einer Pilotregion (Kachetien) erproben und einüben

    -   entspr. Kapazitäten hierzu aufbauen

    -   der Öffentlichkeit und den politischen Akteuren vermitteln

    -   den fachlichen Austausch hierzu regional stärken

     

    • Ort: Region Kakheti: Regionalverwaltung Kakheti -
    • Dedoplistskaro Munizipalität: integriertes Landmanagement in einem semi-ariden Gebiet
    • AkhmetaMunizipalität: integriertes Landmanagement mit Schwerpunkt „Nachhaltige Waldwirtschaft“, sowie Tusheti (Ökomodell Tusheti, Schwerpunkt „Nachhaltiges Weidemanagement“
    • Ausgewählte Maßnahmen zur Umweltbildung (abhängig von Saison und Maßnahmenpaket)
  • Batumi

    Rechts- und Justizreformberatung im Südkaukasus KAU (7 Mio. € für 2015-17 regional

    - Rechtsstaatdialog

    - Gesetzgebungs- und Strategieberatung

    - Faire Gerichtsverfahren, Rechtsdurchsetzung und -sicherheit,

    - Integrierte juristische Ausbildung

    - Rechtsaufklärung

    • Ort: Tiflis – Sitz des Vorhabens und wichtiger Partner
    • Kutaissi – Parlament Georgiens (wichtiger Partner)
    • Batumi –Verfassungsbericht Georgiens (wichtiger Partner)

    Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) Entsendung von Integrierten CIM-Fachkräften nach Georgien (aktuell 3,2 Mio. EUR regional, für GEO aktuell 10 IF im Einsatz)

    Eine Integrierte Fachkraft in der Abteilung für Tourismus und Kurorte der Autonomen Republik Adscharien.

  • Borjomi

  • Tskhaltubo

  • Poti

  • Lagodekhi

  • Stepantsminda

  • Algeti

  • Senaki

  • Javakheti

  • Gardabani

  • Akhaltsikhe

  • Kharagauli

  • Ambrolauri

  • Ulo, Keda, Shuakhevi

  • Khadori

  • Jvari

Entwicklungspolitische Zusammenarbeit

Logo Deutsche Zusammenarbeit

Aktivitäten der Bundesrepublik Deutschland in Georgien

Deutschland ist in Georgien mit zahlreichen Maßnahmen aktiv, die zur nachhaltigen Entwicklung Georgiens beitragen. Diese Übersicht bietet eine Zusammenstellung der Projekte der staatlichen und nicht-staatlichen Entwicklungspolitischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Georgien und über Eigenmaßnahmen der Deutschen Botschaft. Außerdem informieren wir über Maßnahmen in den Bereichen Kultur und Wirtschaft.

Broschüre: Übersicht der EZ in Georgien [pdf, 542.83k]

Video: Kleinstprojekte in Georgien

Kindergarten "Rtsmena"

Was sind Kleinstprojekte und welche Projekte wurden im Jahr 2015 in Georgien gefördert? In Kooperation mit mehreren regionalen Fernsehsendern Georgiens und der NGO Anaseuli entstand folgender Dokumentarfilm, der diesen Fragen nachgeht.

Video: Die Projekte der GIZ und KFW im Blickpunkt

Kamera

Erfahren Sie mehr über die Projekte der GIZ und KFW in Georgien! Im folgenden Film werden die Projekte Management öffentlicher Finanzen im Südkaukasus, Kommunalentwicklung im Südkaukasus, Nachhaltige Bewirtschaftung der Biodiversität im Südkaukasus und Regionale Wirtschaftsförderung im Südkaukasus, sowie die Schwerpunktförderbereiche Wasser und Energie der KfW vorgestellt

Kontakt

Daniel Haas
Leiter des Referats für entwicklungspolitische Zusammenarbeit
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Sheraton Metechi Palace Hotel
Telawi Str. 20, 0103 Tiflis
Tel.: 00995 - 32 - 24 47 300
E-Mail: S. untenstehenden Link

Laufende Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Georgien

Auf untenstehender Website finden Sie eine aktuelle Übersicht aller derzeit aus deutschen öffentlichen Mitteln unterstützten EZ-Projekte in Georgien, wenn Sie im Suchbereich „Funding Source“ als Suchwort „Germany“ eingeben.

www.eaims.ge

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

BMZ

Informationen zur deutschen Entwicklungszusammenarbeit insgesamt sowie zu den Förderangeboten der Bundesregierung für deutsche und ausländische Nichtregierungsorganisationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).